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Interne Fortbildung "Methoden zur Gruppenarbeit"

von

Referent Marcus Becker

Im Rahmen unserer internen Qualitätssicherung wählen wir unter anderem in regelmäßigen Abständen einen Aspekt aus der Fachthematik, sammeln die individuellen Feld-Erfahrungen zu aktuellen Themen aus der Kinder- und Jugendarbeit und laden eine/n externe/n ExpertIn dazu ein.
 
Im November 2017 war unser Thema „Methoden der Gruppenarbeit“ und der eingeladene Referent Marcus Becker, der viel Erfahrung in der Jugendarbeit hat.  
 
Schon die Vorbereitung des Raumes erschien mit Musik („Skin and Bones“ von den Foo Fighters) und Knabbereien als ein geeignetes Setting, um die Aufmerksamkeit von Jugendlichen in der Schule wecken zu können. In der Mitte des Raumes lagen auf einem orangefarbenen Pannesamt-Tuch viele kleine Gegenstände, die für verschiedene Übungen verwendet werden können.  
 
Was ist überhaupt eine Methode? Und woher weiß ich als Sozialarbeiterin, dass sie in einer bestimmten Situation funktionieren wird?  
Dazu muss man bei der Planung die 3 Dimensionen einer Methode berücksichtigen:  

  1.  Die Methode muss zu mir passen - ich muss mich sicher fühlen, sie auch durchzuziehen, selbst wenn es Widerstand geben sollte; ich weiß, was ich tue und ich wende diese Methode gerne an. 
  2. Die Methode muss zum Gegenüber/zur Zielgruppe passen - die Gruppe muss von ihrem Auffassungsvermögen, ihrer Stimmung, ihrer Orientierung, ihren Fähigkeiten etc. mit der Methode etwas anfangen können; das liegt in meiner Einschätzung. 
  3. Die Methode muss zum Setting passen - Ort, Zeitpunkt, Material, zur Verfügung stehende Zeit und andere Parameter sollten stimmen. 
x-point Team

Wir sammelten auch die Methoden, die jede/r von uns gerne verwendet und konnten so auch etwas voneinander lernen. Ein paar Methoden spielten wir selber durch – es ist gut, wenn man auch mal selbst als Teilnehmende eine bestimmte Übung erlebt. Der Referent betonte besonders die Wichtigkeit der Reflexion im Anschluss und gab uns dafür wichtige Hinweise.  
  
Alle Übungen waren sehr einfach, erforderten fast kein Material aber sind sehr wirkungsvoll, wie z.B. diese: 

Übung „Was mag ich nicht?“ 
Jede/r schreibt auf kleine Zettel, was er oder sie nicht mag. Eins pro Zettel. Das kann von banalen Alltagsvorkommnissen bis zu persönlichen Dingen reichen. Die Zettel werden eingesammelt und einzeln laut vorgelesen. Die Klasse versucht herauszufinden, von wem dieser Zettel stammt. In der Reflexion sollte darauf eingegangen werden, dass dieses Spiel auch eine Verpflichtung für die Zukunft beinhaltet: Rücksicht darauf zu nehmen, was jemand nicht mag. Wenn man will, kann man noch einmal am Ende alle ihre Zettel selbst vorlesen lassen, evtl. während sie auf einem Sessel stehen. 

Diese interne Fortbildung hat super gepasst, danke an alle und an Marcus Becker, den wir gerne auch weiterempfehlen! 

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