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Young-Mitarbeiterin Emily Bono als wissenschaftliche Autorin

von

Vor Kurzem wurde das Buch „Soziale Arbeit in der Postmigrationsgesellschaft: Kritische Perspektiven und Praxisbeispiele aus Österreich“ als erster Band einer Buchreihe von OGSA veröffentlicht.

Emily Bono, eine unserer Mitarbeiter_innen, hat dafür einen Beitrag zur Schulsozialarbeit geschrieben. Der theoretische Teil wurde von Heike Rainer im Kapitel „BildungsAN- und WIDERsprüche“ verfasst, Emily Bono übernahm den Praxisteil mit dem hoch aktuellen Thema: „Schulsozialarbeit in der österreichischen Migrationsgesellschaft – Bedingungen für einen Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit“.

 

Zum Buch und der Reihe:

Herausgeber_innen dieser neuen Buchreihe der OGSA sind Personen, die in der Ausbildung zur Sozialen Arbeit an Fachhochschulen in ganz Österreich tätig sind. Den ersten Band dieser Buchreihe haben die Mitglieder der OGSA Arbeitsgemeinschaft „Migrationsgesellschaft“ herausgegeben, die österreichweit in Lehre, Forschung und Praxis tätig sind. 30 Autor*innen mit unterschiedlichsten Hintergründen konnten für Beiträge gewonnen werden. Mit Beltz Juventa wurde auch ein renommierter Fachverlag für die Veröffentlichung gefunden.

Ziel der Buchreihe ist zu einer kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Entwicklungen beizutragen und die Profession der Sozialen Arbeit weiterzuentwickeln. Nachdem ein Band in Deutschland zu diesem Thema erschienen war, fehlte ein Werk mit spezifisch österreichischem Inhalt. Diese Lücke ist nun geschlossen worden. Ein Grundlagenwerk für die Verwendung in Lehre und Praxis wurde geschaffen. Es vereint Theorie und Praxis und nimmt den Fachdiskurs zum Thema Soziale Arbeit und Migration auf und macht ihn öffentlich sichtbar.

Gemäß dem Konzept der Herausgeber*innen wurden Autor*innen zu Tandems zusammengespannt, die ihr Thema aus der theoretischen und praktischen Perspektive bearbeiteten. Die beiden Beiträge von Emily Bono und Heike Rainer zeigen relevante Konzepte und Handlungsmöglichkeiten für die Schulsozialarbeit in der Migrationsgesellschaft. Dabei geht es um vertieftes Verständnis von sozialwissenschaftlichen Theorien, die auch für die Schulsozialarbeit in Bezug auf ihre Tätigkeit in der Migrationsgesellschaft wichtig sind, z.B. Integration, Empowerment, Lebensweltorientierung, Partizipation und rassismuskritisches Arbeiten.

Die Praxisbeispiele zeigen die konkreten Handlungsmöglichkeiten der Schulsozialarbeit auf, sowohl in der Einzelfallarbeit, Gruppenarbeit und durch Vernetzung im Sozialraum. Ebenso geht es um vertiefte Reflexionsfähigkeiten, um Differenzierungen in einem von Diversität geprägtem Umfeld wahrzunehmen und kritischen Abstand von gesellschaftlichen Zuschreibungen zu bewahren, so wie um einen positiven Umgang mit dem eigenen nicht-wissen. Die Beiträge machen deutlich, dass die Schulsozialarbeit durch ihre beständige Präsenz im Schulalltag einen wichtigen Beitrag leisten kann, wenn Rahmenbedingungen ausreichen und abgesichert sind. Vertiefte Aufträge wie z.B. zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts könnten von der Schulsozialarbeit übernommen werden, wenn ausreichende Ressourcen zur Verfügung gestellt werden würden.

ISBN 978-3-7799-6447-6, im Buchhandel zu erwerben.

#ogsaTAGUNG

Ogsa AG Migrationsgesellschaft, Hrsg. (2021). Soziale Arbeit in der Postmigrationsgesellschaft: Kritische Perspektiven und Praxisbeispiele aus Österreich. Weinheim: Beltz Juventa

Herausgegeben von: Heiko Berner, Doris Böhler, Tina Füchslbauer, Manuela Hofer, Anne Kühne, Irene Messinger, Anna Riegler und Martina Tißberger.

Buchreihe der ogsa – Österreichische Gesellschaft für Soziale Arbeit

Herausgeber*innen der Buchreihe:
Mag.a (FH) Christina Engel-Unterberger
Prof.in (FH) Dr.in Johanna Hefel, DSAin
FH-Prof.in Dipl. Sozpäd.in (FH) Dr.in Iris Kohlfürst
Prof. (FH) Dr Martin Lu Kolbinger
FH-Prof.in Gabriele Kronberger, MA
Mag.a (FH) Dr.in Marie-Terese Sagl
Angelika Svoboda, BA, MA

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